05.04.2018

Seriöser Marketingklassiker für den Mittelstand

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (PR) wirkt in Zeiten von sozialen Medien wie Facebook, YouTube und Instagram ein wenig angestaubt. Doch der Schein trügt. PR ist nach wie vor ein sehr wirksames und seriöses Marketinginstrument. Sie lanciert meist in Regionalzeitungen und Fachmedien redaktionelle Informationen über das Unternehmen, ein Produkt oder eine Dienstleistung. Durch die Platzierung im journalistischen oder wissenschaftlichen Kontext eines vertrauenswürdigen Mediums erhöht sich die Glaubwürdigkeit Ihrer Botschaft.

Welche Werkzeuge gibt es?

Die wichtigsten PR-Instrumente sind Pressemitteilungen und -fotos, Veranstaltungen, Aktionen (z. B. Wettbewerbe) sowie Sponsoring. Auch Reden oder Geschäftsberichte sind Werkzeuge der PR. Dabei bedarf es professionellen Text- und Bildmaterials. Persönliche Kontakte zu wichtigen Meinungsbildnern, potenziellen künftigen Mitarbeitern und Kunden, z. B. Betriebsbesichtigungen, Betreuung praktischer Diplomarbeiten oder Vorträge von Spitzenkräften an Hochschulen, sollten Sie ebenfalls im Sinne der Öffentlichkeitsarbeit nutzen und gestalten.

Ihre Botschaften dürfen nicht täglich wechseln

Wollen Sie Öffentlichkeitsarbeit erfolgreich einsetzen, so müssen Sie sich der langfristigen Entwicklung der Unternehmensumgebung anpassen. Hängen Sie nicht "das PR-Fähnchen nach dem Wind", beispielsweise indem Sie Krisen beschönigen. Planlose Öffentlichkeitsarbeit und das Streben nach Bekanntheit um jeden Preis sind gefährlich. Ein zunächst positives Image kann sich schnell ins Negative wenden. In diesem Fall schwindet das Vertrauen der Öffentlichkeit. Unternehmensinteressen müssen langfristig verfolgt und vertreten werden, dazu bedarf es einer stabilen Grundauffassung. Bleiben Sie also Ihrer Linie treu!

Wie können Sie Ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bewerten?

Der Erfolg von PR ist schwer zu messen, da sie meist in Kombination mit anderen absatzfördernden Instrumenten wie beispielsweise Werbung oder Verkaufsförderung eingesetzt wird. Eine Lösung: Lassen Sie Ihre PR-Maßnahmen anderen Aktivitäten zeitlich vorangehen! Folgende Messgrößen stehen Ihnen zur Verfügung:

  • Anzahl der Medienkontakte: Dies ist die einfachste Messgröße für Ihren PR-Erfolg. Sie gibt an, wie viele Medien über Ihr Unternehmen oder eines Ihrer Produkte berichtet haben. Die Artikel können Sie in einem Pressespiegel zusammenstellen.
  • Bekanntheitsgrad: Um zu erfahren, ob Ihre PR tatsächlich zu einer Verbesserung der Bekanntheit beigetragen hat, können Sie Ihr Zielpublikum direkt befragen: Wie viele Zielpersonen können sich an eine bestimmte PR-Maßnahme (z. B. eine Pressemeldung) erinnern? Wie viele haben anderen davon erzählt? Wie viele haben ihre Einstellung nach der PR-Maßnahme geändert?
  • Response: Die Anzahl der Antworten (Klicks, Anrufe, Mails, Briefe etc.), die Sie nach einer PR-Aktion erreichen, sind ein direktes Feedback.

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