08.10.2018

Neue Impulse für Ihren Internetauftritt

Website-Trends

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Man mag es kaum glauben, aber 2017 hatten nach Angaben von Statista 28 % der deutschen Unternehmen immer noch keine Website. Selbst wenn sich das 2018 leicht verbessert, ist das Ergebnis immer noch ernüchternd. Von den Unternehmen mit eigener Website haben von Experten geschätzte 40 % noch keine mobile Version mit responsivem Design. Es ist also noch viel Basisarbeit zu leisten. Auch bestehende Websites müssen weiterentwickelt werden. Hierzu einige Trends.

Website-Sicherheit

  • https: Stellen Sie Ihren Internetauftritt auf „Hypertext Transfer Protocol Secure“ um. Es ist ein Kommunikationsprotokoll im Internet, das Daten abhörsicher überträgt. Das dafür benötigte Sicherheitszertifikat (SSL) gibt es mittlerweile auch bei einigen Anbietern kostenlos. Es ist nach Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) für alle Formulare Ihrer Websites oder Onlineshops auch Pflicht. Im Browser Google-Chrom wird ein Warnhinweis gezeigt, wenn Websites noch über das alte „http“ ohne „s“ zu erreichen sind.
  • DSGVO: Daneben sollten Sie mit einem erfahrenen IT-Rechtsexperten auch alle in der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) geforderten Datenschutzregeln umsetzen (z. B. Datenschutzerklärung, Impressum). Erstaunlicherweise haben noch immer viele kleine Unternehmen große rechtliche Lücken.
  • Sicherheit: Arbeiten Sie auch mit sicheren Content Management Systemen und Rechenzentren, um sich vor immer wieder neuen Hacker-Angriffen zu schützen.

Modernes Webdesign

  • OnePager: Ausgehend von der zunehmenden mobilen Internetnutzung mit Apps und der Verbreitung von bilderstarken sozialen Netzwerken hat sich seit einigen Jahren das Single Page Design (OnePager) etabliert. Alle Inhalte werden dabei auf einer einzigen langen bilderstarken Website gezeigt. Es gibt keine klickbaren Unterseiten mehr. Wischen und scrollen statt klicken ist in. OnePager eignen sich daher besonders gut für einzelne Produkte (Landing Pages) und Unternehmen mit einem begrenzten Leistungsspektrum. Für ein breites Produktsortiment ist ein OnePager weniger sinnvoll, weil die Darstellung eines „Gemischtwarenladens“ auf nur einer Seite auch für Google verwirrend ist.
  • Mobile Version: Mittlerweile nutzen mehr Menschen das Internet über Smartphones und Tablets. Daher ist ein responsives Design, das sich automatisch an alle Bildschirmgrößen anpasst, mittlerweile Pflicht.
  • Fließende Navigation: Nutzerfreundlich sind schwebende oder fließende Navigationsmenüs. Sie folgen dem Nutzer beim Scrollen.
  • Illustrationen: Auf dem Smartphone schrumpfen die großen Bilder der Desktop-Version zusammen und haben in der mobilen Ansicht nicht mehr die emotionale Wirkung. Daher setzen sich immer mehr individuelle Illustrationen durch.
  • Asymmetrische Struktur: Die klassischen gitterbasierten Website-Strukturen mit ihren Inhaltsspalten werden immer häufiger durch asymmetrische Layouts gebrochen. Internetauftritte erhalten so den Charakter von Hochglanzmagazinen und Start-up-Flair. Für Nachrichtenportale, Online-Shops und Unternehmen aus „seriösen“ Branchen, ist dieser Trend noch nicht so relevant.
  • Bewegungselemente: Videos, Animationen und bewegliche Grafiken sorgen vermehrt für Leben auf den Websites. Gesucht wird die Differenzierung.
  • Farben und Effekte: Das in den letzten Jahren vorherrschende Flat-Design von Websites, das auf Schatten verzichtete, minimalistisch war und so einen flachen Eindruck hinterließ, hat seine besten Zeiten hinter sich. Es wird wieder bunter und dreidimensionaler. Poppige Farben, satte Farbverläufe und fette Schriften sind in.

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