30.08.2017

Mobile Verkaufsförderung mit Events

Roadshows

© imtmphoto - Fotolia.com

Es gibt immer noch Anbieter, die von Ort zu Ort reisen und Ihre Leistungen direkt bei ihren Kunden erbringen, z. B. Zirkus, Kirmes, Straßentheater und Marktstände. Sie stehen auf öffentlichen Plätzen oder Straßen. Dieses Prinzip können Sie auch in Ihr Marketingrepertoire übernehmen. Es heißt dann im englischen Sprachjargon Roadshow. Viele große Unternehmen nutzen dieses Marketinginstrument bereits, z. B. mit kostspieligen Trucks. In reduzierter Form ist es aber auch für den regionalen Mittelstand interessant.

Vorteile

Mit Roadshows sind Sie mit Ihrer Marke direkt bei Ihrer Zielgruppe und emotional erlebbar. Mit einem guten Konzept schaffen Sie nachhaltige Aufmerksamkeit und sofortige Differenzierung vom Wettbewerb. Außerdem schaffen Sie persönliche Begegnungen und Vertrauen.

Erfolgsfaktoren

Da Roadshows nicht mal so eben zu machen sind und ein ordentliches Budget erfordern, ist ein stimmiges Roadshow-Konzept enorm wichtig. Dazu gehören:

  • Zielplanung: Was möchten Sie mit einer Roadshow erreichen? Geht es um Information, Bekanntheit, Image oder konkreten Verkauf? Welche Zielgruppe möchten Sie mit welchen Inhalten und mobilen Events ansprechen?
  • Tourenplan: Legen Sie Ihre regionalen Zielstationen, die Reihenfolge Ihrer Tour und die genauen Standorte bei Ihren Stationen fest. Starten Sie mit einem Probelauf, um danach Ihr Konzept zu optimieren.
  • Fahrzeug: Es gibt Anbieter wie mm Promotion aus Dortmund, bei dem Sie sich für viel Geld einen vom Stardesigner Colani gestalteten LKW ausleihen und umbauen lassen können. Große Markennamen nutzen diesen Service bereits. Es geht aber auch mit kleineren Trucks oder mit anderen preiswerteren Fahrzeugtypen. Dabei kommt es auf kreative Einfälle an.
  • Genehmigungen: Zur Planung gehört auch das Einholen der notwendigen Stellerlaubnis von den Städten und Gemeinden, die Sie als Standorte ausgewählt haben.
  • Event-Programm: Einfach nur da sein, reicht meistens nicht. Sie müssen Ihrer Zielgruppe auch etwas bieten. Das können Vorführungen, Schulungen, Vorträge, Talks oder komplexere Events mit einem eigenen Programmplan sein.
  • Promotion: Ihre Zielgruppe muss natürlich auch wissen, dass Sie vor Ort sind. Wenn Sie auf zentralen Marktplätzen oder z. B. auf Parkplätzen großer Einkaufszentren stehen, haben Sie Laufkundschaft. Nutzen Sie aber gleichwohl die generellen Möglichkeiten des regionalen Marketings wie Radiospots, Presseberichte, Anzeigenblätter oder Werbebriefe, wenn Sie die Adressen Ihrer Zielkunden haben.
  • Personal: Roadshows sind nur so gut, wie Ihre Mitarbeiter vor Ort. Arbeiten Sie mit Ihren eigenen Experten, ergänzt um freie Promotion-Mitarbeiter.

Roadshows erfordern nicht nur ein Budget, sondern auch Zeit für die Planung und Umsetzung. Erfahrene Event-Agenturen sind daher durchaus als Unterstützung zu empfehlen.

copyright emivo GmbH

Weitere Themen:

Newsletter

Jetzt kostenlos registrieren und monatlich unsere neuen Praxistipps für den Mittelstand lesen. Sie erhalten neue Impulse und bleiben in über 30 Themenfeldern aus Recht, Steuern, Betriebswirtschaft, Marketing, Personal und Digitalisierung auf dem Laufenden.

Mitglied im Netzwerk werden

Drucken