26.02.2018

Wenn Mahnen nicht reicht

Vorgerichtliches Inkasso

© photocrew_-_Fotolia

Zu spät oder gar nicht bezahlte Kundenrechnungen gefährden die Liquidität des Unternehmens, sie können sogar eine Insolvenz verursachen. Soweit die Forderungen unbestritten sind, können Sie sich von einem professionellen Inkasso-Dienstleister unterstützen lassen. Creditreform zieht Ihre Außenstände für Sie ein und sorgt dafür, dass Sie zügig an Ihr Geld kommen, möglichst ohne ein gerichtliches Mahnverfahren. Das erspart Ihnen Zeit und Ärger, darüber hinaus ist die Erfolgsquote von Inkasso-Unternehmen nachweislich höher. Die Kosten dafür trägt der Schuldner (gemäß § 280 BGB).

Umfang des vorgerichtlichen Inkassos

Das vorgerichtliche Inkasso, auch „kaufmännisches“ Inkasso genannt, umfasst, je nach Wunsch des auftraggebenden Gläubiger-Unternehmens, alle Schritte, die dem gerichtlichen Mahnverfahren vorgeschaltet werden können.

Stufe 1: Mahnung nach Verzug

Prüfen Sie, ob Sie diese Stufe noch selbst erledigen wollen. Üblicherweise wird Ihre Buchhaltung zeitnah zum Ablauf des Zahlungstermins, zum Beispiel nach fünf Tagen, zunächst eine Mahnung versenden. Das ist zwar nicht zwingend, aber sinnvoll, um ein Beweismittel über den Eintritt des Verzugs zu haben (vgl. § 286 BGB). Gelegentlich werden Rechnungen ja tatsächlich nicht zugestellt. Erfolgt keine Zahlung, wird meistens auch noch eine zweite Mahnung in schärferem Ton versandt. Wenn Sie diese Arbeit bereits an ein Inkasso-Unternehmen abgeben, sparen Sie unmittelbar Arbeitsaufwand und steigern Ihre Erfolgsaussichten.

Stufe 2: Mahnung durch Inkasso-Unternehmen

Wenn Ihre eigenen Mahnungen erfolglos blieben, sollten Sie jetzt ein Inkasso-Unternehmen einschalten, um doch noch ein zeitaufwendiges gerichtliches Mahnverfahren zu vermeiden. Creditreform wird nun die Forderung noch einmal prüfen und insbesondere die Adresse und die Vermögensverhältnisse des Schuldners im Schuldnerverzeichnis recherchieren. Das ist wichtig, um die faktischen Zahlungsmöglichkeiten des Schuldners beurteilen zu können und gegebenenfalls eine Ratenzahlung anzubieten. Danach richtet Creditreform in Absprache mit Ihnen die weiteren Schritte aus.

  • Mahnschreiben: Erfahrungsgemäß erzeugen Mahnschreiben durch Inkassounternehmen einen zusätzlichen Druck auf die Schuldner.
  • Telefoninkasso: Dieses folgt in der Regel auf die erfolglose Mahnung. Rhetorisch geschultes Personal versucht im persönlichen Gespräch, kundenbeziehungsorientiert, aber bestimmt, auf die Zahlung hinzuwirken.

Professionelles Forderungsmanagement

Creditreform unterstützt Sie auch, wenn trotz aller Bemühungen im Vorfeld ein gerichtliches Mahn- oder gar Vollstreckungsverfahren notwendig wird oder der vollstreckbare Titel bis zu 30 Jahre lang überwacht werden soll.

copyright emivo GmbH

Unsere Empfehlung

Regionalpartner

Creditreform Hagen Berkey & Riegel KG

Ernst Riegel
Riemerschmidstr. 1-3
58093 Hagen

Fon: 02331-7828-0
Fax: 02331-7828-92

Drucken