11.04.2018

Neue Studie zeigt Schwächen im Mittelstand

Cyber-Risiken unterschätzt

© ramzi hachicho - Fotolia

In Deutschland sind Datenschutz und Digitalisierungsrisiken ein Dauerthema. Kein Tag vergeht, an dem nicht vor Facebook, Google & Co. gewarnt und der Ausbau des Breitbandnetzes als das Nonplusultra des digitalen Wandels angesehen wird. Eine neue Studie des VDMA (Verband Deutscher Maschinen und Anlagenbau) legt nun den Finger in die Wunde einer der wichtigsten deutschen Branchen. Die meisten Hersteller sehen die Cyber-Risiken, sind aber nur mangelhaft darauf vorbereitet.

Die Studienergebnisse im Überblick

  • Nach der VDMA-Studie arbeiten rund 50 Prozent der befragten Unternehmen mit veralteten Systemen zum Schutz gegen Cyber-Angriffen.
  • Die Verantwortung für IT-Sicherheit ist bei vielen Befragten noch nicht klar geregelt. Nur bei 50 Prozent ist die IT im Top-Management angesiedelt.
  • Die Befragten schätzen den Verlust vertraulicher Unternehmensinformationen und Personendaten als größte Gefahr ein.
  • Angst haben die Hersteller auch vor von Cyber-Angriffen ausgelösten Betriebsunterbrechungen, noch mehr als vor Reputationsschäden.

Die fünf wichtigsten Cyber-Risiken

  1. Gezielte Spionage-Angriffe auf Informationen und Daten, für die unter anderem auch Social Engineering (Täuschung/Manipulation argloser Nutzer) und unbekannte Schwachstellen genutzt werden;
  2. Angriffe auf Unternehmenswebseiten oder Dienstangebote, z.B. durch Werbebanner oder Einbruch in Internet-Shops;
  3. Angriffe auf vernetzte industrielle Steuerungssysteme in der Fertigung und Prozessautomatisierung (z. B. kritisch für Industrie 4.0);
  4. Angriffe über integrierte mobile Endgeräte oder externe Dienstleister;
  5. Angriffe über unzureichend ausgeführte Sicherheitsupdates und alte Software.

Schäden von Cyber-Attacken

  • Für Unternehmen und ihre Geschäftsführung bergen Cyber-Attacken mit Datenverlusten auch große Haftungsrisiken, die sich mit Inkrafttreten der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung (DSVGO) ab 25. Mai 2018 noch verschärfen.
  • Cyber-Attacken verursachen hohe Schäden und können Unternehmen maßgeblich bei der Weiterführung ihrer Geschäfte stören.

Risikoabsicherung und Investitionsfinanzierung

Für mittelständische Unternehmen wird es also höchste Zeit, sich vor Cyber-Attacken zu schützen und sich gegen mögliche Schäden durch entsprechende Versicherungen abzusichern. Die Entwicklung und Umsetzung einer IT-Security-Strategie erfordert Zeit und ein ausreichendes Budget für einmalige und dauerhafte Investitionen in Geräte, Software und Personal. Sprechen Sie uns an. Unsere Versicherungs- und Finanzierungsexperten helfen Ihnen gerne weiter.

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